#1 Six! von MatthiasB 11.11.2008 21:03

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Der Start: Die Sanduhr umdrehen und in der SIX-Röhre versenken.
Die Aufgabe: Schnell würfeln und die Augensumme mit den Zahlenkarten vergleichen. Stimmt die Augensumme mit einer Karte eines Mitspielers überein, ergattert dieser Spieler Punkte.
Das Problem: Wer würfelt erhält keine Siegpunkte. Also, die Würfel schnell an den nächsten Spieler weitergeben.
Das Gemeine: Der nächste Spieler kann behaupten, dass die Zeit abgelaufen ist. Sofort wird die Sanduhr enthüllt und Punkte wieder abgezogen.
Das Ziel: Wer nach drei Durchgängen die meisten Punkte hat, gewinnt.

Typ: Würfelspiel
Verlag: Amigo Games
Spielerzahl: 2-5
Alter: ab 8 Jahren
Dauer: ca. 10 min
Autor: Mathias Prinz
Webseite: http://amigo-spiele.de/Amigo_Produkte_Familien_Six.Amigo
Boardgamegeek: http://boardgamegeek.com/game/34958

Durchschnittsnote Mister-X: nicht bewertet

Matthias

#2 RE: Six! von MatthiasB 11.11.2008 21:06

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Spielekritik Ausgepackt, geschrieben von Norbert Fell:

Ein schnelles kleines Würfelspiel für zwischendurch. Die Spieler haben in 3 Durchgängen jeweils 2 Minuten Zeit, um möglichst viele Zahlenkarten in Sicherheit zu bringen. Die Sanduhr wird umgedreht, in der beiliegenden Pappröhre versteckt und los geht´s.
Jeder Spieler hat vor sich einen Satz Karten verdeckt liegen von denen er 3 aufdeckt. Der aktive Spieler erhält zudem drei Würfel. Nach jedem Wurf zählt er die Summe der geworfenen Würfel zusammen, sagt Sie laut vor und beginnt sofort mit dem zweiten Wurf. Dieser wird mit einem Würfel weniger geworfen sofern er selbst keine Karte der vorher geworfenen Augenzahl vor sich liegen hat. Er muss also mindestens dreimal würfeln, hat er jedoch eine Zahl erwürfelt dessen Karte er selbst vor sich liegen hat, muss er wieder mit drei Würfeln von vorne anfangen.
Die Mitspieler haben derweil die Möglichkeit die Karten, die vor Ihnen liegen auf einem Ablagestapel zu sichern, sofern die entsprechende Zahl gewürfelt wurde. Hat der aktive Spieler seinen Würfeldurchgang beendet ruft er Wechsel und gibt die Würfel an seinen Nachbarn weiter, der nun entscheiden muss ob die 2 Minuten, die jeder Durchgang dauert abgelaufen sind oder nicht. Zweifelt er verkehrt an muss er die oberste seiner bereits gesicherten Karten abgeben. Im anderen Fall muss dies der vorhergehende aktive Spieler tun. Findet der Wechsel ohne Beanstandung statt erhält außer dem aktiven Spieler jeder eine neue Karte von persönlichen Nachziehstapel dazu und weiter geht´s.
Gewonnen hat am Ende der Spieler, der die meisten Punkte auf seinen gesicherten Karten hat.
Six ist schnell, einfach und gut. Die Regel ist unkompliziert und die Spielschachtel dem Material angemessen, so das man es auch einfach mal mit zu Freunden nehmen kann und es macht einfach Spaß. Mathias Prinz hat ein simples, gut durchdachtes Spiel entwickelt an dem es von meiner Seite nichts zu beanstanden gibt. Aus bekannten Zutaten wie Würfel, Karten und Sanduhr ist ein zwar nicht sonderlich innovatives aber dennoch sehr gutes Spiel entstanden, daher gebe ich Six dicke 5 Punkte.

Wertung: 5 / 6

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